09/17 inside-VW - Artikel über HIBEKI

 

In der internen Zeitung "inside" von Volkswagen wurde ein Artikel über HIBEKI e.V. veröffentlicht.

Ein toller Bericht, der einen guten Einblick in unsere Arbeit gibt.

Ebenso durften wir innerhalb von Volkswagen einen Vortrag über HIBEKI e.V. halten, der auf besonderes Interesse stieß.

Wir möchten uns ganz herzlich bedanken für den Artikel und die Möglichkeit, HIBEKI auch Volkswagen-intern bekannt zu machen!

 

          
 
 Im folgenden der Artikel im Wortlaut zum vereinfachten Lesen.  
 

Sein Beruf ist das Koordinieren der Aus- und Weiterbildung an den deutschen Standorten der Marke. Seine Berufung ist das Organisieren von Hilfe für Mädchen und Jungen in Afrika: Torsten Schwetje vom Standort Wolfsburg kümmert sich als 2. Vorsitzender des Hilfsvereins HIBEKI um sozial benachteiligte Kinder in Ghana. Die meisten von ihnen sind Waisen.

7200 Kilometer von Wolfsburg entfernt, an der Grenze zur Burkina Faso, liegt das Dorf Nayorku, nahe der Kleinstadt Walewale. Dort hat der Verein eine Schule mit mehreren Gebäuden gebaut und finanziert deren laufenden Betrieb. „Wir möchten dauerhaft und zielgerichtet in einem Land unterstützen, das als Musterdemokratie Afrikas gilt“, erklärt Schwetje und betont: „Wir wollen nicht nur Bildung in eine der unterentwickelsten Regionen Ghanas bringen, sondern auch  den Schülern eine Perspektive für die Zeit nach der Schule geben.“ Einer dieser Pläne ist weit gediehen: In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut IBP in Stuttgart soll den jungen Menschen  die Möglichkeit gegeben werden, ressourcenschonende Öfen zu bauen und an die Bevölkerung zu verkaufen.

Schwetje organisiert und koordiniert all diese Projekte von Deutschland aus und wirbt hier um Spenden. In Ghana selbst kümmern sich die Vereinsgründerin und vor allem ortsansässige Mitarbeiter um die Projekte. Das jüngste befasst sich mit dem Bau von Toiletten: Der Verein will erreichen, dass die Einwohner des Dorfes ihre Notdurft nicht mehr in den Feldern verrichten, sondern in einem dafür vorgesehenen Gebäude. Dieses bietet auch die Möglichkeit,  sich  nach dem Toilettengang die Hände zu waschen. Begleitend soll ein Hygieneunterricht für die Kinder der Schule durchgeführt werden.

Warum engagiert sich Schwetje ehrenamtlich für die Menschen in einem Land, in dem er noch nie war?  Der Volkswagen Mitarbeiter ließ sich von ihrer Begeisterung für die Ghana-Hilfe anstecken. „Uns allen in Deutschland geht es gut, und das dürfen wir genießen. Wir haben aber auch die moralische Verpflichtung, uns um Ärmere zu kümmern“,  meint der 45-Jährige über seine Berufung – und packt an. Das kennt er nicht anders aus seinem Beruf: Seit 14 Jahren arbeitet Schwetje bei Volkswagen. Damals baute er das Laserstrahlschweißen im Werk Wolfsburg mit auf und kam dann über UA-Leitungspositionen in Karosseriebau, Instandhaltung und Presswerk in die Group Academy.

 

Infobox:

Torsten Schwetje beantwortet gern Fragen zur Ghana-Hilfe unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Infos auch unter www.hibeki.de